Gailtal Art Symposium 2011

Blog zum Gailtal Art Symposium 2011

Land & Water Art

Projekt Land and Water Art Symposium
Rattendorf 2011

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Brückenbauen I , Gia Simetzberger, Gailtal Art Symposium 2010

  • Mit einem subtilen, kaum beachteten, aber ausreichend fotografisch dokumentierten Start beim Gailtal Art Symposium wurde die Land Art-Ära in Rattendorf eingeläutet. Gia Simetzberger hatte neben anderen Aktivitäten leider nur wenig Zeit für drei kleine kreisförmige Land Art-Installationen nahe der Rattendorfer Gailbrücke, die ihrerseits ein “Brückenbauen” symbolisierten: Brücken zwischen Natur und Mensch, zwischen unberührter Natur und Kulturlandschaft und zwischen verschiedenen Heimaten. Die Installationen wirken eher wie hingeworfen, und doch waren sie die drei Pionierprojekte für künftiges Kunstgeschehen.

Land and Water Art – Rattendorf 2011

2011 sollen auf dem Sektor Land Art erprobte Kunstschaffende eingeladen werden, das Symposium aber auch Neulingen, die sich erstmals versuchen sollen, offenstehen.

Selbstverständlich auch Wasser-KünstlerInnen, aber ausdrücklich ebenfalls mit Objekten, deren Materialien der Natur entnommen sind und her wieder von der Natur zurückerobert werden.

Die Vorgaben:

Somit lauten die sehr allgemein gefassten Vorgaben für dieses Symposiums-Projekt:

  • Land Art in der Umgebung Rattendorfs, vorzugsweise am Wasser
  • Water Art an und in den Gewässern in und um Rattendorf
  • Land and Water Art in Kombination

Beginn: in den drei, vier Tagen vor dem Gailtal Art Symposium 2011, Mitte August 2011.

Die Terminisierung hat mehrere Gründe:

  • Die Vorbereitung kann mit der Organisation des traditionellen Gailtal Art Symposiums zusammen erfolgen.
  • Die Land & Water Art-KünstlerInnen können sich und ihre Arbeiten den TeilnehmerInnen des Gailtal Art Symposiums präsentieren.
  • Sie können ihren Aufenthalt mit einer Teilnahme am Gailtal Art Symposium verknüpfen, also fortsetzen – oder wenn es ihnen gefällt, den Gailtal Art-TeilnehmerInnen über die Schulter schauen und einen Erholungs- und Erkundungsurlaub in der schönen Umgebung anschließen.
  • Vice versa haben auch KünstlerInmen, die sich zum Gailtal Art Symposium 2011 anmelden, sowohl die Möglichkeit, früher anzureisen und schon Kunstgeschehen genißen zu können – oder aber auch sich ins Getümmel zu werfen und sich selber in Land Art zu versuchen.
  • Durch das Gailtal Art Symposium, das bereits einen großen Bekanntheitsgrad erreicht hat, ist erhöhte Auferksamkeit der Medien gegeben.

Anzahl der TeilnehmerInnen: mindestens zehn

Ablauf: Begrüßung, gegenseitige Vorstellung, Begehung des Wasser-Rundwanderweges, Zeigen markanter Naturplätze. Planungsphase und gemeinsame Besprechung der geplanten Objekte. Umsetzung, offizielle Präsentation, begleitende Medienarbeit udn Dokumentation im Internet und vielleicht auch noch Einiges mehr.

Crossover und Kooperationen

Natürlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – außer die, die man sich selber schafft… Nichts spricht gegen Gruppenarbeiten, Partnerschaften… MeisterInnen der Lyrik, der Musik, der Fotografie und des Film könnten sich beteiligen oder inspiriert fühlen. Womöglich hat aber auch der/die eine oder ander Land Art-KünstlerIn das Zeug für eine Verknüpfung verschiedener Kunstsparten in sich.

Finanzierung:

Gleich von Anfang an wollen wir alle Kunstschaffenden, die sich grundsätzlich für dieses Projekt begeistern, desillusionieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie für ihr Schaffen eine Aufwandsentschädigung bekommen, ist äußerst gering. Wer mitmacht, muss sich voraussichtlich seinen Aufenthalt aus eigener Tasche finanzieren, es sei denn, es finden sich bis dahin beherzte SponsorInnen (worum wir uns allerdings redlich bemühen werden und was wir sehr hoffen). Belohnung ist eine erholsame Zeit in wunderschöner, vielseitiger Natur- und Kulturlandschaft und die Kommunikation mit Gleichgesinnten und mit kunstinteressierten Zaungästen.

Anerkennung:

Eine Würdigung der Arbeiten und ihrer Urheber in Form von einer entsprechenden Dokumentation können wir (Zustandekommen vorausgesetzt) allerdings zusagen. Auch wäre es sicher reizvoll, eine Auswahl der aussagekräftigsten Werke in Form eines Kalenders zusammen zu fassen. Doch wollen wir nicht schon das Fell des Bären zerlegen, solange dieser nicht erlegt ist…

Nur ein Projekt!

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist noch nichts offiziell abgesegnet – kurzum, die ganze Angelegenheit ist bis dato nichts als ein Projekt!

Definition von Land Art

Im Klartext: Wenn in der Landschaft Installationen aus Gegenständen entstehen, die nichts mit der umgebenden Natur zu tun haben, wie beispielsweise Metallskulpturen oder klassische Stein- und Holzbildhauerei, so sind sie definitiv NICHT Land Art, sondern sollten beim allgemeinen Symposium Gailtal Art geschaffen bzw. zur Schau gestellt werden.

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